Deutsche Essen viel zu wenig Obst und Gemüse
Eine Meldung, die aufhorchen lässt: Deutsche essen viel zu wenig Obst und Gemüse. Der Spitzenverband deutscher Obst- und Gemüsehändler DFHV hat den Verbrauch ermitteln lassen und kommt auf europaweit alarmierend niedrige Ergebnisse: Gerade einmal 147 Kilo pro Jahr werden im Durchschnitt in Deutschland verzehrt. Allerdings nicht pro Kopf, sondern pro Haushalt!!
Bei einer durchschnittlichen Haushaltsgröße von 2,3 Personen (35,8 Millionen Haushalte lt. Statistischem Bundesamt in 2007) ergibt dies einen Pro-Kopf-Verbrauch von 69 Gramm am Tag! Ein erschreckend niedriger Wert im Vergleich zur Verzehr-Empfehlung der WHO, die bei mindestens 650 Gramm pro Person und Tag liegt!!!
Deutsche essen also nur ein Zehntel der Menge an Obst und Gemüse, die nach international anerkannten Standards zwingend notwendig ist, um die Versorgung mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen für die Gesundheit aufrecht zu erhalten!
Angesichts dieser Zahlen ist es ein Skandal, dass sich die Politik in Deutschland weiterhin uneinsichtig gegenüber der Notwendigkeit einer Ergänzung der Nahrung mit qualitativ hochwertigen Vitalstoffen zeigt.
Zwar gibt es Aktionen wie “5 am Tag”. Wie stark aber selbst solche Aktionen von Lobbyinteressen bestimmt werden, wird deutlich daran, dass selbst “Fertiggerichte mit einer entsprechenden Menge Obst und Gemüse” als Ersatz für wenigstens eine Portion Frischkost anerkannt werden. Egal welches Fertiggericht: Vitalstoffe sind in keinem mehr enthalten!
Da zudem die Gefahren einer Vitalstoff-Mangelversorgung medizinisch nicht mehr ernsthaft bestritten werden können, seit sich Spitzenuniversitäten wie die Harvard School of Public Health und andere unmissverständlich positioniert haben, stellt sich beinahe schon die Frage an die Politik: Noch Fahrlässigkeit oder schon Vorsatz?
AFP-Meldung zum Verbrauch von Obst und Gemüse http://short.to/ghhn
Fertigerichte zählen als Erstaz für frisches Obst und Gemüse http://short.to/gixt
HSPH zur Gefahr von Vitalstoff-Mangelversorgung http://short.to/fx0y
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Volkskrankheit "Burnout" ist vermeidbar
Der Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte (VDBW) und die IG Metall schlagen Alarm: die Wirtschaftskrise erfordere erhöhte Anstrengungen zur gesundheitlichen Prävention. Anernfalls werde sich der bereits in den letzten Jahren zu verzeichnende Anstieg psychischer Erkrankungen wie Depression oder Burn-Out zu einer neuen Volkskrankheit anwachsen.
Die Diagnose ist ohne Zweifel zutreffend: veränderte Lebensbedingungen sind die Ursache für den Anstieg der Zivilisationserkrankungen, von denen psychische Erkrankungen nur die Spitze eines gewaltigen Eisberges bilden. Es ist daher richtig, für eine Besserung der Lebensumstände zu sorgen – nicht nur für Arbeitnehmer!
Stressabbau gehört zu den Hauptaufgaben für einen gesunden Lebenswandel. Allerdings werden Maßnahmen in diesen Bereich ebenso wie auch regelmässige Bewegung alleine nicht ausreichen. Wer sich Prävention ernsthaft auf die Fahne geschrieben und nicht mit einer Verlangsamung des Anstiegs von Erkrankungen zufrieden ist, sondern eine Umkehr des Trends und nachhaltige Gesundung der Bevölkerung zum Ziel nimmt, kommt an einer Verbesserung der Ernährung nicht aus.
Es wäre daher sehr zu wünschen, dass sich die Arbeitnehmervertreter auch der Bedeutung einer adäquaten Versorgung mit Mikronährstoffen zuwenden, die für die gesundheitliche Prävention neben Vermeidung von Stress und regelmässiger Bewegung unverzichtbar ist. Sofern es dem VDBW und der IG-Metall an Ansprechpartnern mangelt: http://www.preventnetwork.com
VDBW/IG Metall auf aerztezeitung.de: http://short.to/cdxb
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