Vitalstoff-Blog

In eigener Sache

Posted in Ernährung, Nahrungsergänzung, Vitalstoffe by Uwe Alschner on 2. Januar 2015

Dieses Blog beschäftigt sich mit Mikronährstoffen. Der gestern veröffentlichte Beitrag, so haben mich einige Leser gefragt, hatte damit weniger zu tun. Ob sich der Schwerpunkt des Vitalstoff-Blogs nun verschiebt, wollte ein Leser wissen. Ganz sicher nicht. Im Gegenteil: der Beitrag drehte sich um die Erkenntnisse und Einsichten von Robyn O’Brien als ehemaluger Expertin in der Bewertung von Lebensmittelkonzernen. Ganz nebenbei aber enhält der verlinkte TED-Vortrag (von dem es weitere auf YouTube gibt) und die Beiträge von Robyn O’Brien einige Details, die erklären helfen, warum es wichtig ist, Vitalstoffe zu ergänzen.

Das Geschäftsmodell, von dem Robyn berichtet, welches rücksichtslos und ohne nachhaltiges Risiko-Assessment seit zwanzig, dreißig Jahren neue technologische Kunstprodukte in die Nahrung hat einbauen lassen (in den USA mehr als hier in Europa, aber auch hier läuft im Orinzip das gleiche!) lautete: »Shelf-Life-Extension«.

Am dramatischen Ende der Folgen-Skala zeigte sich dann immer deutlicher die unmittelbar pathologische Wirkung: Zunahme von Erkrankungen wie Asthma, ADHS, Allergie und Autismus.
Dazu schreibt der Arzt in diesem Vorwort einiges. Unter anderem auch vom grundsätzlichen Wert, den Vitalstoffe hier haben, weil sie den oxidativen Stress im Kindeskörper lindern/puffern.
Was er nicht schreibt, ist dass am unteren Ende der Folgen-Skala zwar keine Erkrankungen in Form manifester Pathologien entstanden sind. Doch dies hat einzig und allein seinen Grund darin, dass viele Kinder schlicht noch „zu gesund“ waren/sind, als dass sie Krankheitsbilder entwickelt hätten. Denn klar ist: auch in ihren Körpern hat das selbe stattgefunden. Sie haben die selben Dinge gegessen. Nur hatten sie – zum Glück – eine bessere Grundkonstitution als ihre Geschwister. Sprich: sie hatten noch mehr Puffer, den sie in die Waagschale werfen konnten. Gezehrt hat alles genau so an ihnen, wie an ihren Altersgenossen.

Seit Jahrzehnten läuft bei uns das selbe Spiel: kommerzielle Interessen haben „Monopoly gespielt“. Sie haben versucht, alles in puncto Lebensmitteltechnologie zu nutzen, was irgendwie ging, um die Verwertbarkeit ihrer Produkte zu steigern. Der Preis dafür war einer, der sich erst nach und nach in seiner vollen Höhe zeigte: die Nährstoffe, die der Nahrung entzogen wurden, um sie leichter/schneller zu verarbeiten, bzw. länger im Regal stehen lassen zu können, bis ein Käufer kommt (Profit durch mehr Umsatz, geringere Logistik- oder sogar geringere Produktionskosten), diese Nährstoffe haben den Kindern gefehlt. Uns Erwachsenen zwar auch, aber im Unterschied zu den Kids haben wir unsere Entwicklung abgeschlossen. Die Kinder müssen erst noch ihren Körper und ihre Persönlichkeit voll herausbilden. Dazu benötigen sie das beste Material für einen optimalen Stoffwechsel.

Statt dessen haben sie Zeug von der Industrie vorgesetzt bekommen, welches nicht nur „das Beste“ entzogen bekommen hat, sondern welches zunehmend so manipuliert wurde, dass der stoffwechsel dieser Kinder massiv belasted wurde. Entzündungsprozesse, andere Auto-Immunreaktionen und oxidativer Stress auf der einen Seite. Ein geschwächtes Entgiftungssystem des Kindes auf der anderen Seite, was dazu führt, dass der Körper (vor allem die Leber) viele Toxine schlicht nicht mehr loswerden kann.

Hinter jeden Prozess könnte ein Buchhalter biochemischer Grundlagen vermerken, wieviel dem gesunden Kind an den zahlreichen Vitalstoffen, derer sein Organismus bedarf, erst gar nicht mehr zugeführt wurde (das dem Lebensmittel vorab oder im Produktionsprozess entzogen wurde) oder wieviel „Kredit“ die Bindegewebe und Knochen des Kindes dem Organismus gegeben haben, indem sie als „Ersatzlieferanten“ für Säureblocker oder andere Mineralien herhalten mussten. Die Dimensionen messen sich also sowohl in mangelnder Zufuhr als auch in erhöhtem Verbrauch.

Es ist nicht möglich, zwei Kinder, die miteinander aufwachsen, diesbezüglich zu vergleichen, um einen „Normzustand“ zu definieren. Oder um zu sehen, wem es besser ergangen ist. Dazu sind die jeweiligen Grundvoraussetzungen, mit denen Kinder auf die Welt gekommen sind, zu unterschiedlich (angefangen vom genetischen Erbe der Eltern, ihrem Lebenswandel vor und während der Zeugung, dem Verlauf der Schwangerschaft, dem Zeitpunkt der Geburt im Jahreszyklus Sommer/Winter, den Erkrankungen seit der Geburt, ihrer Ernährung und Lebenswandel etc. etc.). Was man allerdings vergleichen kann, ist der Saldo dessen, was ein Kind heute zu sich nimmt, und dem, was es vor dreissig, fünfzig, hundert oder tausend Jahren zu sich genommen hat. Ein solcher Vergleich läuft mit Ausnahme der Zahl der Brennwerte (Kalorien) sehr sicher zu ungunsten der heutigen Kinder aus. Ihre Nahrung ist in hohem Maße industrialisiert (angefangen bei der Säuglingsnahrung, selbst wenn die Mutter stillt) und nahezu allen essentiellen Nährstoffen entzogen. Denn diese sind empfindlich. Und sie vertragen keine technischen Manipulationen.

Daher versorge ich meinen Körper, und den meiner Kinder, mit hochwertigen, möglichst natürlichen Vitalstoffen. Selbst mit dieser Grundlage haben unsere Körper heute jeden Tag Höchstleistungen bei der Bewältigung von Streß, der Abwehr von Giften und Keimen und bei der Verdauung der Nahrung zu vollbringen. Ohne geht es gar nicht, da bin ich sicher!

Warum Vitalstoffe nicht wirken dürfen

Krankheit ist ein Geschäft in Deutschland

Viele Fragen, die mich über diese Seite erreichen, sind grundsätzlicher Natur. Menschen, die keine Erfahrung mit Vitalstoffen haben, wundern sich, warum so wenig über den Nutzen von Vitaminen, Mineralien und Co bekannt ist. Das hat einen einfachen Grund: Der Strom kommt in Deutschland aus der Steckdose und wer krank ist, geht mit seiner Karte zu Arzt und wird behandelt – umsonst, denkt der Patient. Dass in jedem Jahr die Gesundheitsausgaben in Deutschland steigen (in 2010 sind 287 Mrd. Euro für Gesundheitsleistungen in Deutschland ausgegeben worden) und die Zeche von den Beitragszahlern (vor allem zur gesetzlichen Krankenversicherung, die in den zehn Jahren seit 2000 eine Kostensteigerung allein für Arzneimittel um rund 30 Prozent verkraften mussten) zu zahlen ist, wird kaum beachtet.

Gerade die im internationalen Vergleich immer noch traumhafte gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland macht es für Arzneimittelhersteller und andere Anbieter so lukrativ: Der Versicherte denkt nicht an die Kosten, ein mögliches Defizit wird vom Steuerzahler ausgeglichen. Krankheit ist ein Geschäft in Deutschland. (more…)

Eine Verschwörung der Pharma-Lobby?

Ein Beitrag des SWR-Magazins „betrifft“ hat vor wenigen Wochen mächtig Wirbel erzeugt.

In zahlreichen Internetforen und anderen Publikationen wurde über den Inhalt und die Bedeutung des Beitrags debattiert. Bernd Seitz, Herausgeber des Magazins Network-Karriere hat mich um einen Gastbeitrag gebeten, für den ich heute recherchiert habe.
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Synergie ist keine Magie

Posted in Forschung, Qualität, Sicherheit, Vitalstoffe by Uwe Alschner on 13. Mai 2009

„Vitaminpräparate steigern Diabetes-Risiko“ – sensationeller hätte eine Meldung kaum lauten können. Und wie zu erwarten hat es diese Nachricht aus dem Lehrstuhl für Ernährungsmedizin an der Universität Jena auch in viele Zeitungen und Nachrichtensendungen gebracht. Doch was ist dran? Sind Vitaminpräparate gefährlich? Die renommierte Harvard School of Public Health empfiehlt, jeweils genau hinzusehen, besonders bei Nachrichten über „Risiken von Vitaminen“. Genau das habe ich getan!

Zunächst einmal fällt auf, dass es sich um eine sehr kleine Studie (mit 39 Probanden, alle Männlich handelt), die über einen verhältnismäßig kurzen Zeitraum (4 Wochen) lief. Hieraus generelle Erkenntnisse abzuleiten ist mutig!
Noch mutiger ist es, allgemein von der Gefährlichkeit von Vitaminpräparaten zu reden, wenn es im Kern nur um zwei Präparate geht, die beide aus dem Haus der Firma Jenapharm stammen. Zitat aus der Originalstudie:

„Participants in the antioxidant treatment groups (n20 each, out of which n10 were untrained and n10 were pretrained) received 500 mg vitamin C (ascorbic acid, Jenapharm) twice a day and 400 IU vitamin E (RRR-/D-alpha-tocopherol, Jenapharm) once a day orally.“

Dabei ist es durch die Grundlagenforschung inwzischen längst klar geworden, dass Mikronährstoffe im Stoffwechsel immer auf gegenseitiges Zusammenwirken angewiesen sind. Professor Bruce Ames:

„This prompted me to look into the whole array of vitamins and essential minerals, as I think it likely that when one input in the metabolic network is inadequate, repercussions will be felt on a large number of systems and lead to degenerative disease. (…)“

Folglich ist es kein Argument gegen Vitalstoffe, wenn sich durch die Einnahme einzelner Wirkstoffe unerwünschte Wirkungen zeigen sollten. Vielmehr spricht es für die Empfehlung namhafter Fachleute, eine ausreichende Grundversorgung mit Vitalstoffen sicherzustellen. Diese Vitalstoffe sollten synergistisch aufeinander abgestimmt sein, um die optimale präventive Wirkung zu erzielen.
Hinsichtlich des Themas Diabetes ist auch genau dies die Empfehlung. Das Linus Pauling Institute an der Universität von Oregon, benannt nach dem zweifachen Nobelpreisträger und Pionier auf dem Gebiet der Mikronähstoff-Therapie, Linus Pauling, weist allein acht Vitalstoffe auf, die einen Zusammenhang mit Diabetes mellitus Typ 2 aufweisen, neben anderen ernährungsbedingten Einflüssen. Für die Vitamine C und E zeigt das Institut, dass es keine gesicherten Erkenntnisse gibt über Schädlichkeit von diesen Antioxidantien. Definitiv unschädlich ist Vitamin C aus natürlichen Quellen und im natürlichen Wirkzusammenhang!

Selbst wenn der Effekt von Freien Radikalen auf die Entstehung der Insulin-Resistenz tatsächlich nachweisbar sein sollte (wer die Original-Studie aus Jena liest, sieht, dass es eine hypothetische Ableitung ist), bleibt das Faktum, dass Insulin-Resistenz überhaupt erst entsteht, weil der Köper aufgrund von Nahrung mit hohem glykaemischen Index permanent Insulin im Blut hat. Ausgewogene Vitalstoff-Grundversorgungen mit insbesondere auch Chrom und Ballaststoffen wirken dem entgegen, indem sie den glykaemischen Index selbst senken und damit die Ursache bekämpfen!

Es kommt also viel mehr darauf an, welchen Ursprungs und welcher Qualität und Zusammensetzung Mikronährstoffsupplemente sind. Natürlich geht in der Regel vor synthetisch. Und synergistisch vor isoliert!

Vitamine sind nicht alles

Posted in Anthocyanidine, OPC, Vitalstoffe by Uwe Alschner on 15. April 2009

Auch wenn es schon spät ist, diese Nachricht hat mich beeindruckt: Forscher der Universität Regensburg haben nachgewiesen, dass Anthocyanidine, also die blauen und roten Farbstoffe in Beeren (Weintrauben und andere Pflanzen enthalten sie auch, um sich gegen Oxidativen Stress durch Sonnenlicht zu schützen) mehr als nur gesundheitsfördernde Wirkung haben. Es sind also nicht nur Vitamine, sondern mindestens – ebenso wichtig – sekundäre Pflanzenstoffe, die wichtige Funktionen im Stoffwechsel erfüllen!

Zwar stehen klinische Versuche noch aus, aber biochemisch ist klar bewiesen, dass die Anthocyanidine, zu denen auch und besonders OPC zählt, zwei Enzyme hemmen, die bei psychischen Erkrankungen (u.a. Depression) in den Mitochondrien der Zellen im Gehirn schädlich sind, weil sie wichtige Neurotransmitter binden und zu einem Überfluss an Stresshormonen führen.

Diese Nachricht unterstreicht die hohe Bedeutung von Mikronährstoffen für die Gesundheit und die Gefahren durch Vitalstoffmangel. Und zwar aus wissenschaftlich höchster Quelle eines Universitätsklinikums! Eine gute Nachricht zu später Stunde!!

Mehr Info hier: http://idw-online.de/pages/de/news309963
und noch genauer hier: http://short.to/4qkd

—Post von meinem iPhone

Das Geheimnis grauer Haare: Stress – und die Folgen!

Posted in Alterung, Freie Radikale, Melanin, Vitalstoffe, Wissenschaft, Zellschutz by Uwe Alschner on 10. März 2009

Forscher der Universitäten Mainz und Bradford haben jetzt das Geheimnis gelüftet, weshalb und wie genau Haare mit zunehmendem Alterungsprozess ergrauen: Es ist der Stress durch Freie Radikale, der verhindert, dass die Mengen an Wasserstoffperoxid (H2O2), die u.a. zur Immunabwehr und anderen Prozessen natürlich in den Zellen vorkommen, in Wasser und Sauerstoff enzymatisch aufgespalten und unschädlich gemacht werden. Dadurch kommt es mit der Zeit zu einer hohen Konzentration von H2O2, was in der Folge die Synthese von Melanin, des Farbstoffes für Haut- und Haarpigmente, hemmt und schließlich unterbricht. Dann werden Haare grau!
Leider, und das ist der negative Teil dieser Nachricht, kommt H2O2 nicht nur in Haar- sondern in allen menschlichen Zellen vor. Graue Haare sind also nur eine Folge unter vielen. Zudem ist der Alterungsprozess eben nicht an das Lebensalter gebunden, sonder vollzieht sich höchst individuell in Abhängigkeit der körpereigenen Fähigkeit, Freie Radikale durch Vitalstoffe unschädlich zu machen. Und das ist der gute Teil der Nachricht: Graue Haare und Zellschäden durch Alterung fallen nicht vom Himmel. Zellschutz ist möglich und notwendig! Eine ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung sowie regelmäßige, moderate Bewegung und eine positive Grundeinstellung sind Bedingungen, dass der Alterungsprozess möglichst spät einsetzt, und wir gesund alt werden!

Das Umdenken ist in vollem Gang

Posted in Dr. med. Petra Wenzel, Etikettenschwindel, Pharma-Lobby, Vitalstoffe by Uwe Alschner on 6. Juli 2008

Ein toller Vortrag liegt hinter uns! Dr. med. Petra Wenzel ist am Freitag unser Gast gewesen, um in einem überraschend gut besuchten Hörsaal der Universität über das Thema Vitalstoffe zu berichten. Und was sie zu sagen hatte, war mehr als beeindruckend. Nicht nur ihre persönliche Vita und medizinische Erfahrung. Als ehemalige Leiterin eines Pharma-Forschungsprojektes hatte sie das Vertrauen in ethische Medizin fast verloren, weil es immer weniger darum ging, Erkrankungen ursächlich zu behandeln, sondern symptomatisch wirkende Umsatzbringer zur Patentreife zu bringen („Forsche nicht soviel, mache Umsatz!“). Weil sie es nicht weiter verantworten wollte, stieg Petra Wenzel aus und ließ sich zur Präventologin weiterbilden. Heute arbeitet sie als praktizierende Ärztin in einer Klinik für psycho-somatische und psychische Erkrankungen an der Ostsee. Und nebenbei hält sie Vorträge über krank machende Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sowie gesundheitsfördernde Wirkung von Vitalstoffen.

Als solche bezeichnet nicht nur Dr. Wenzel mehr als 50 Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sowie essenzielle Fettsäuren, die der Körper täglich durch die Nahrung aufnehmen muss, um sein genetisch über mehr als hunderttausend Jahre entwickeltes und perfektioniertes Programm von Wachstum, Gesunderhaltung und Leistungsfähigkeit aufrecht erhalten zu können. Petra Wenzel benutzte zur Verdeutlichung das Bild einer Computertastatur: Nur wenn alle Tasten vorhanden sind und funktionieren, können wir sinvolle Texte verfassen und per Internet kommunizieren.

„Wenn es nur noch drei Tasten tun, können Sie bestenfalls S.O.S. senden, aber mehr geht nicht!“

Nur wer täglich fünf bis acht Portionen frisches Obst und Gemüse roh oder schonend zubereitet zu sich nehme, hat danach überhaupt die Chance, sich die ausreichende Menge schützender Vitalstoffe zuzuführen. „Aber wer kann das heute noch?“

Selbst wer kein Kantinenessen verzehren muss, sondern selbst täglich kocht, ist aufgrund intensiver Landwirtschaft, ausgelaugter Böden und weiter Transportwege meilenweit von erntefrischen, schadstoffarmen und ausgereiften Zutaten entfernt, sondern betreibt beim täglichen Einkauf im Supermarkt allenfalls „Schadensbegrenzung“,

so Dr. Wenzel. Obst und Gemüse sei optisch zwar meistens ansprechend dargeboten, doch handele es ich fast immer um durch Bestrahlung oder chemische Reifebäder haltbar gemachte Produkte ohne großen Vitalstoffgehalt.
Größer noch als die Gefahr, nur schwach gehaltvolles Obst und Gemüse zu kaufen, ist für die Präventologin die Gefahr durch industriell verarbeitete Lebensmittel. Diese enthielten zahlreiche chemische und andere Zusätze, die der menschliche Organismus nur schwer verarbeiten und ausscheiden könnten. Auch dazu braucht der Körper Vitalstoffe, ohne die sich viele Substanzen im Körpergwebe ablagern und gesundheitliche Beschwerden hervorrufen können.
Als weit verbeitetes Beispiel nannte die Ärztin den Geschmacksverstärker Glutamat, der vor allem aus Asia-Restaurants bekannt geworden, inwzischen aber weit verbeitet ist. Zwar ist Glutamat ein natürlicher Stoff, in vielen Nahrungsmitteln enthalten und für den Körper an sich harmlos.

„Als Geschmacksverstärker in Fertiggerichten wird Glutamat jedoch in Mengen verwendet, die dem Verzehr von 500 Eiern oder 12 Kilo Spinat entsprechen würden. Kein Wunder, dass dies u.a. zu Migräneattacken führt, denn Glutamat ist im Gehirn ein Botenstoff für die Schmerzübertragung.“

Obwohl viele Verbraucher diesbezüglich inzwischen problembewusst geworden sind und solche Geschmacksverstärker vermeiden wollen, betreibe die Lebensmittelindustrie bewusst Etikettenschwindel: Sie bewerbe Produkte als frei von Geschmacksverstärkern, die sie dennoch verwende und als „Hefextrakt“ nur anders bezeichne.

Noch bedenklicher sei die Verwendung von künstlichem Süßstoff. Hier werde einerseits in Deutschland immer noch der Stoff Aspartam verwendet, der im Körper in giftige Substanzen aufgespalten werde, die man ansonsten u.a. als WC-Reiniger kennt. Doch auch sonstige Süßstoffe seien bedenklich, da sie zu Unterzuckerung führten und oft regelrechte Freßattacken nach sich ziehen.

Aus diesem Grund plädiert die Ärztin wie inzwischen viele ihrer Kollegen für die regelmässige Zufuhr von Vitalstoffen durch qualitativ hochwertige Nahrungsergänzung, die jedoch unbedingt aus natürlichen Quellen kommen müsse. Auf ihrer Internetseite und in ihrem Buch „Die Vitalstoffentscheidung“ bietet die Expertin Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter Produkte und Hersteller. Letztere müssen für Dr. Wenzel über eine langjährige Erfahrung in der Herstellung von Nahrungsergänzungen verfügen.

„Vertrauenswürdige Hersteller bieten auf jeden Fall eine kundenfreundliche Zufriedenheitsgarantie, bei der Produkte auch nach Anbruch unkompliziert zurückgegeben werden können ohne Geld zu verlieren.“

Die Produkte selbst müssten nicht nur aus natürlichen Quellen stammen, sondern auch im Kaltherstellverfahren produziert werden, um die Vitalstoffe in ihrem natürlichen Wirkzusammenhang schonend zu gewinnen. Dann sei auch die Gefahr von Überdosierungen nicht zu befürchten, die ohnehin sehr theoretisch und gering sei: Während es einer Studie zufolge in 25 Jahren zu weniger als fünf Todesfällen mit Nahrungsergänzungen gekommen sei, komme es allein in den USA jährlich zu etwa 100.000 Todesfällen durch vorschriftsgemäßen Arzneimitteleinsatz. Dies entspreche einem Jumbo-Flugzeugabsturz pro Tag.

„Warum sind trotz dieser eindeutigen Faktenlage Vitalstoffe in Deutschland und anderswo so schlecht angesehen?“

Dr. Wenzels Antwort war denkbar einfach: Im Jahr 2006 wurden in Deutschland 240 Mrd Euro für Gesundheitsleistungen ausgegeben. Davon ging ein Löwenanteil von 26 Mrd. an Ausgaben für Arzneimittel („24 Mrd. kassenfinanzierte Selbstbedienung der Pharmaindustrie“) und nur 13 Mrd. für Spitzenmedizin in Unikliniken.
Der Umsatz der gesamten Nahrungsergänzungsmittel für Mensch und Tier zuammen („Fiffi und Mietz werden oft besser versorgt als Herrchen und Frauchen“) kam gerade mal auf eine Milliarde Euro. Dieser Betrag sei an sich uninteressant für die Industrie („Portokasse“). Doch die „Gefahr“ erwachse aus der längst bekannten gesundheitsfördernden Wirkung der Vitalstoffe.
Wenn die Wirkung der Vitalstoffe sich im öffentlichen Bewußtsein durchsetzen würde, komme es zu weniger Erkrankungen – und rückläufigem Pharmaumsatz.

Aus eigener beruflicher Erfahrung kann ich die Aussagen von Dr. Wenzel nur bestätigen: Für eine auf zweistellige Zuwachsraten ausgerichtete Industrie bedeutet diese Aussicht „Alarmstufe Rot“. Aus diesem Grund kämpft die Pharmaindustrie gegen gesundheitsfördernde Vitalstoffe. Mit Unterstützung der Lebensmittelwirtschaft!

Die Frage ist: wie lange noch können es sich Verbraucherschützer und Krankenkassen leisten, auf Seiten der Profiteure gegen die jahrtausende alte Erkenntnis der Natur und gegen die Gesundheit der Menschen zu kämpfen, indem sie die Vitalstoffe verteufeln?

Man glaubt es kaum

Posted in Mangelzustände, Vitalstoffe, Xavier Naidoo by Uwe Alschner on 22. Juli 2007

Wer mir vor einiger Zeit erzählt hätte, ich würde heute ein Blog betreiben zum Thema Vitalstoffe, den hätte ich für verrückt erklärt: Mitten im Leben, viel Spaß und Erfolg in einem unheimlich vielseitigen Beruf und auch sonst ganz normal. So habe ich mich selbst gesehen. „Alles bestens!“ So lautete in der Regel die Antwort auf entsprechende Frage zum persönlichen Befinden.
Dabei habe ich gar nicht gemerkt, wie mir nach und nach die Kraft schwand. Durch berufliche Beanspruchung hatte ich schon länger auf den geliebten Ausgleichssport verzichtet. Ich dachte, das sei ökonomischer. Lieber diese 1,5 Stunden (mit allen Vorbereitungen, An- und Abfahrt braucht es diesen Umfang schon) für den Job aufwenden, das würde mehr bringen. Dachte ich.
Auch die Mittagspause wurde immer häufiger geopfert zugunsten dieses oder jenes Projektes, einer Besprechung mit einem Kunden hier und einem wichtigen Telefonat dort. Und plötzlich war auch die Einstellung zu den Dingen nicht mehr so selbstverständlich positiv. Der Streß nahm zu, und damit der Ärger über Fehler, die passierten oder Zeit, die vergeudet wurde. Geändert hat das nichts, aber …
Den turn-around schaffte ich doch auch da noch nicht sofort, weil mir einfach die Zusammenhänge nicht klar waren. Dies änderte sich erst zufällig, als mir jemand die Vitalstoff-CD mit Xavier Naidoo für eine Zugfahrt mitgab. Beim Hören stellte ich merkwürdig viele Parallelen zu den beschriebenen Folgen von Mangelzuständen fest – und beschloss der Sache auf den Grund zu gehen. Ich bin noch immer dabei, den Grund zu erkunden, aber bislang ist es eine atemberaubende Expedition geworden. Mehr dazu in Kürze!